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Aktuelle Infos
Sozialphobie Selbsthilfegruppe Worms
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Aktuell:
Seit September 2009 gibt es nur noch ein Treffen pro Monat am
jeweils ersten Montag im Monat
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Die Treffen finden an diesem Montag um 19:00 Uhr in einem Gebäude
der Stadt Worms Ludwigstraße 31, Ecke zur Hagenstraße
(ein Kindergarten) im Dachgeschoß statt.
Wenn man bis spätestens 19:15 Uhr ankommt, gestaltet sich
die
Kontaktaufnahme mit der Gruppe besonders einfach:
Zu dieser Zeit warten die Mitglieder üblicherweise draußen,
so daß man sich nur dazuzustellen braucht.
Teilnehmen kann jeder, der glaubt, selbst von sozialen Ängsten
betroffen zu sein.
(bspw. könnte vorliegen: eine soziale Phobie, eine andere Angststörung
mit sozialängstlichen Anteilen, eine selbstunsichere
Persönlichkeitsstörung
oder ein ganz individuelles Problem, das mit sozialen Ängsten verbunden
ist)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kosten entstehen keine.
Man kann kommen, sooft man möchte.
Wenn jetzt noch Fragen bestehen: Auskunft gibts bei mir
oder bei der Stadtverwaltung Worms (Informations und Kontaktstelle
für Selbsthilfe Gruppen)
oder beim Gesundheitstreffpunkt Mannheim (dortige Kontaktstelle für
Selbsthilfegruppen)
Anfahrt:

Links >>> clickclickclickclick
Was haben mir die Selbsthilfegruppen für soziale Phobie gebracht ?
Hmm ... *nachdenk*
Es war anders als in eMail Listen, Chats, Einzeltreffen. Die erste Selbsthilfegruppe war eine völlig neue Erfahrung. Es bedurfte zwar enormer Kräfte, um mich selbst dorthinzubringen, aber gleichzeitig wollte ich es. Es war aufregendes "Nervenkitzel" nach so vielen zuhause abgesessenen Jahren. Ich fand es ungeheuer aufregend.
In der Wiesbadener Gruppe (das war die erste spezielle für soziale Ängste, die ich gefunden habe) wurden zu dieser Zeit meist "Übungen" gemacht. Die Übungen haben mir die Augen geöffnet, denn ich habe nicht nur Schwächen, sonder auch Stärken. Erst durch den Versuch konnte ich herausfinden, was alles möglich ist, und wo der eigentliche Kern meiner Angst liegt.
Jeder Betroffene hat seine besondere Methode Soziale-Phobie zu haben. Ich hab in den Gruppen so viele Varianten gesehen. Das wahrnehmen der Unterschiede half mir auch, mich selbst besser zu verstehen.
Einige Leute in den Gruppen sind einen Schritt weiter. Sie denken bereits über Aufgaben nach, deren Relevanz mir noch gar nicht bewußt war. Es ist gut zu wissen, daß es auch dafür Lösungen gibt.
Die Selbsthilfegruppe läßt jedem seine Freiheit. Ich wurde nie genötigt wiederzukommen. Ich wollte wiederkommen.
Es gab auch *ähem* Exkursionen. Das Einfachste war noch, nach dem regulären Treffen ein Café oder einen Biergarten aufzusuchen. Ich war dabei. Die ersten Male war es einfach nur schrecklich. Aber später gab es sehr schöne, ja wirklich angenehme Abende.
Meine körperlichen Symptome haben abgenommen, was sich auch auf den übrigen Lebensbereich übertragen hat. Ich hatte immer sehr schmerzhafte Verspannungen in sozialen Situationen, die den Aufenthalt unter Fremdbeobachtung spätestens nach einer halben Stunde zur Qual werden ließen. Diese sind inzwischen nahezu völlig verschwunden. Etwa nach 2 Monaten Selbsthilfegruppe wurde dieser Effekt deutlich.
Die spezielle Sozialangst Selbsthilfegruppe erzeugt eine Atmosphäre, die sich von anderen Umgebungen, auch von anderen Selbsthilfegruppen, deutlich unterscheidet, weil im allgemeinen keine Hierarchie entsteht. Ich wurde dort auch nicht mit der Integrations - Anforderung konfrontiert, die mich aus anderen Gruppen immer wieder vertrieben hatte.
Ich habe gelernt mitzureden. Anfangs halfen mir dabei die Gesprächspausen, die in einer echten SP Gruppe vorkommen. Inzwischen gelingt es mir auch im flüssigen Gespräch dazwischenzureden. Im normalen Gespräch unterbrechen sich die Leute ja systematisch. Ich nähere mich diesem Verhalten an.
Die Selbsthilfegruppe ersetzt keine Therapie, aber vielleicht macht sie eine Therapie möglich, verbessert deren Erfolg oder ist ein zweckmäßiger Übergang nach der Therapie.
Die Therapie ersetzt umgekehrt auch nicht die Selbsthilfegruppe.
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